Warum ein US Schulbus?

Wir besitzen schon einen speziell umgerüstetes Auto, womit wir beide fahren können. Doch mit diesem in Eigeninitiative zu verreisen ist sehr schwierig. Daher haben wir uns einen großen Traum erfüllt und einen US School Bus rollstuhlgerecht und barrierefrei umgebaut, um dadurch unabhängig von allen Dingen die mit dem Rollstuhl zu tun haben, viele verschiedene Orte zu erkunden. Damit die Kosten des Umbaus so gering wie möglich gehalten werden konnten, haben wir vor den School Bus eigenhändig mit handwerklichen Geschick umgebaut. Alle wichtigen Umbauten mussten natürlich TÜV-gerecht von speziellen Firmen durchgeführt werden.

Unser Grundgedanke war zuerst, ein rollstuhlgerechtes Wohnmobil wäre die Lösung. Doch diese sind extrem teuer und es gibt sie nicht wirklich gebraucht zu kaufen. Dazu haben diese auch noch ein großen Platzmangel, um sich mit dem Rollstuhl frei und unabhängig im Inneren bewegen zu können.

Durch weitere Recherche im Internet kamen wir immer wieder auf einen US School Bus. Die Idee wäre echt geil. Doch in Deutschland findet man so überhaupt gar keinen zu kaufen. Mit Import kennen wir uns überhaupt nicht aus und überteuert wird es denn anscheinend auch noch. Soweit unserer Gedanken bisher dazu, und so schauten wir weiter …

Wir dachten an einen herkömmlichen deutschen Bus (Fern- oder Linienverkehr). Leider treffen wir da auf mehrere Hürden. Ein Fernbus hat in der Mitte einen Gang der niedriger ist als die Podeste, worauf die Sitze befestigt sind. Die Toiletten und Einstiege sind nur durch Stufen zu erreichen. Hinzu kommt, das wir ein sehr starkes und kräftiges Hydrauliksystem benötigen, um den Einstieg in den Bus zu ermöglichen. Leider gibt es solche Systeme sehr selten, und dementsprechend auch sehr teuer (Angebot/Nachfrage). Die Türbreite wären für so ein System zusätzlich gar nicht breit genug und dann müsste man die Karosserie verändern. Ein Linienbus wäre dort schon besser, doch die werden meistens bis zum Ende gefahren. Wenn nicht, haben Linienunternehmen schon vertraglich geregelte Abnehmer die die abgenutzten Fernbusse erhalten oder lassen diese als Leasing laufen. Wenn es mal zufällig einen Fernbus gibt, ist dieser denn leider in einem gewissen Alter, mit Schaltgetriebe und hat nur wenig Zentimeter Bodenfreiheit. So fallen auch diese Gedanken weg.

Also aus mit dem Traum? NEIN! Einfach und spaßeshalber kann man sich ja mal schlau machen, wegen einen US School Bus. Erstaunlicherweise gibt es die in einen hervorragenden Zustand und sehr günstig. Im US School Bus vorhanden, sind meistens schon Automatikgetriebe, Allrad und einen Wheelchair Lifter (ein Lift mit dem Rollstuhlfahrer eigenständig oder mit Hilfe in den Bus kommen). Seit 2010 besteht nämlich ein Gesetz in den USA, das alle School Bus mit so ein Wheelchair Lifter ausgestattet sein müssen. So sind wir natürlich immer euphorischer an die Sache ran gegangen. Der Preis könnte sich, auch mit Import und Logistik, trotzdem im Rahmen halten. Da wir aber so überhaupt keine Ahnung davon hatten, forschten wir bei Google weiter. Und stießen auf Wolfgang Wilbois, der das Thema „Kauf und Import“ gerade hinter sich hat und nun vor dem Umbau steht. Wir schrieben ihn per Email an, und erhielten auch sofort eine Antwort von ihm. Daraufhin telefonierten wir und nun wissen wir zu 100%, das wir unser Projekt in die Tat umsetzen werden.

Zu guter Letzt und ehrlicherweise müssen wir natürlich auch sagen, das der Stylefaktor eines US School Bus ebenso ein Rolle für unsere Entscheidung spielt 😉

Schaut doch mal bei ihm vorbei:

Logo-Wolfgang-Wilbois

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